DRK, soziale Arbeit, Beratung, Mikration, Mettmann Foto: A. Zelck / DRK e.V.
Migration und IntegrationIntegrations-Hilfe für Menschen aus anderen Ländern

Integrations-Hilfe für Menschen aus anderen Ländern

Angebote für junge Menschen und Familien

Viele Menschen gehen weg aus ihrem Heimat-Land.
Zum Beispiel flüchten sie vor einem Krieg.
Sie suchen Schutz und Arbeit in einem anderen Land.
Man nennt diese Menschen:
Migranten.
Das Deutsche Rote Kreuz hilft Migranten.
Sie sollen hier ein richtiges neues zu Hause bekommen.
Das Fach-Wort dafür ist:
Integration.
Wir wollen Migranten integrieren.

Ansprechpartner

Herr
Marco Schneider

Tel: 04502 - 788 65 - 23
Fax: 04502 - 788 65 - 29
E-Mail: m.schneider@drk-luebeck.de

Ostseestraße 1-3b
23570 Travemünde

Flüchtlinge brauchen eine Unterkunft.
Diese Unterkünfte nennt man:
Not- und Erst-Aufnahme-Einrichtungen.
Hier können Flüchtlinge nach ihrer Ankunft schlafen.

Die Einrichtungen haben auch andere Aufgaben.
Die Menschen hier müssen auch etwas zu essen bekommen.
Oder Medikamente oder eine besondere Betreuung.
Denn diese Menschen haben eine sehr schwere Zeit gehabt.
Sie haben schlimme Dinge erlebt.
Viele von Ihnen sind auf der Flucht vor einem Krieg.
In den Einrichtungen sollen sie Hilfe für den Start in ein neues Leben bekommen.

Flüchtlingshilfe in Lübeck

Die DRK-Betreuungsdienste Lübeck gGmbH gehört als hundertprozentige Tochtergesellschaft des DRK-Kreisverbandes Lübeck e. V. der weltweiten Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung an. Seit der Gründung in 2016 hat sie sich die Betreuung und Unterstützung von geflüchteten Menschen zur ureigenen Aufgabe gemacht.

Das DRK Lübeck war zuständig für die Landesunterkünfte in Lübeck und Rendsburg sowie eine Erstaufnahmeeinrichtung in Wendtorf bei Geesthacht.

Gemeinschaftsunterkunft in Travemünde

Seit Anfang 2017 betreibt das DRK Lübeck in Kooperation mit der Johanniter-Unfall-Hilfe die neu gebaute Gemeinschaftsunterkunft in der Ostseestraße in Travemünde.

Die Flüchtlinge kommen aus verschiedenen städtischen Einrichtungen Lübecks, leben aber schon eine geraume Zeit in der Hansestadt. Die meisten haben bereits Deutschunterricht oder befinden sich sogar schon in einem Arbeitsverhältnis. Die Asylsuchenden ziehen sukzessive ein. Insgesamt ist das Gelände rund 18.000 Quadratmeter groß und bietet in den sechs u-förmig angelegten Gebäuden mit je zwei Etagen Platz für 363 Menschen. Auf einer Etage befinden sich acht ca. 24 Quadratmeter große Wohnräume für je vier Personen.

Vor Ort sind diverse Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, Deutschkurse sowie eine Fahrradwerkstatt geschaffen worden. Auch Kooperationen mit örtlichen Sport- und Kulturvereinen wurden ins Leben gerufen. Im Juni 2018 wurde der Kinderspielplatz eröffnet, der nur durch die großzügige Spende einer Einzelperson realisiert werden konnte. Die Mitarbeiter und Bewohner haben zudem selbst mit Hand angelegt. Unter anderem musste das Gelände vor der Bebauung trocken gelegt werden. Die leuchtenden Kinderaugen zur Spielplatz-Einweihung waren der schönste Dank für alle Beteiligten. 

Wir helfen Flüchtlingen in ganz Deutschland.
Flüchtlinge sind in großer Not.
Wir helfen ihnen zum Beispiel mit Kleidung und Essen.
Oder auch mit Betten und Decken.
Dazu brauchen wir viele freiwillige Helfer. 

Die Helfer bekommen für die Vorbereitung besondere Schulungen.
Danach werden die Helfer in einen Bereich eingeteilt.
Dieses Projekt hat den Namen:
Koordinierung, Qualifizierung und Förderung der ehrenamtlichen Unterstützung von Flüchtlingen.

Der Start von diesem Projekt war 2015.
Es geht bis Dezember 2016.

Veröffentlichungen

  • Gemeinsam mit Flüchtlingen
    3 MB
    Diese Broschüre soll zum ehrenamtlichen Engagement in der Flüchtlingsarbeit ermuntern und die ersten Schritte durch Praxis-Tipps und Anregungen erleichtern.
  • Engagiert für Flüchtlinge
    2 MB
    Die Broschüre stellt Angebote für die Unterstützung von Flüchtlingen vor und gibt Empfehlungen, wie sich DRK-Verbandsmitglieder für Flüchtlinge engagieren können.
  • Aufenthaltsrechtliche Illegalität, Beratungshandbuch 2013
    4 MB
    Das Handbuch "Aufenthaltsrechtliche Illegalität" bietet Kitas, Schulen, Kliniken, Ärzten, Arbeitgebern, Standesämtern und Beratungsstellen juristisch fundierte Empfehlungen für die Unterstützung von Menschen ohne Aufenthaltsstatus.

Wie geht es weiter?

Nehmen Sie bitte mit Ihrem Ansprechpartner vor Ort, siehe oben rechts, Kontakt auf.