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Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften

Ansprechpartner

Herr
Marco Schneider

Tel: (0451) 48 15 12 - 30
Fax: (0451) 48 15 12 - 39
E-Mail: m.schneider@drk-luebeck.de

Herrendamm 42–50
23556 Lübeck

Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften (DeBUG) Kontaktstelle Schleswig-Holstein und Hamburg

Im Rahmen der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und UNICEF ins Leben gerufenen und von einer Vielzahl von Partnerorganisationen getragenen Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ haben die Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und AWO eine dezentrale Beratungs-und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften (DeBUG) aufgebaut. Das Projekt DeBUG ist ein trägeroffenes Angebot und verfolgt das Ziel, Flüchtlingsunterkünfte sowie Betreiber- und Trägerorganisationen bei der Verbesserung des Gewaltschutzes zu unterstützen. Hierfür wurden sieben „Multiplikator*innen für Gewaltschutz“ auf Landesebene eingesetzt. Die Multiplikator*innen unterstützen Flüchtlingsunterkünfte beim Aufbau und der Umsetzung von Strukturen für Gewaltschutz.

Zu diesem Zweck wurde im DRK-Kreisverband Lübeck e. V. die Stelle  „Multiplikator*in für Gewaltschutz“ geschaffen. Anknüpfend an die Erfahrungen in der Flüchtlingshilfe gilt es, weiterhin für das Thema zu sensibilisieren und die Verantwortlichen bei der Umsetzung von Gewaltschutzkonzepten vor Ort zu unterstützen. Die Stelle des Multiplikators für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften hat Marco Schneider inne.

Eine wesentliche Rolle nehmen in diesem Kontext die „besonders vulnerablen“ Personengruppen ein. Grundlage für die Arbeit der Multiplikator*innen bieten die im Rahmen der Bundesinitiative entwickelten "Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften". Diese Mindeststandards gelten als Leitlinien für die Erstellung und Umsetzung von Schutzkonzeption in allen Flüchtlingsunterkünften.

Die trägeroffenen Arbeitsschwerpunkte sind:

  • Beratung und Begleitung bei der Erstellung von einrichtungsinternen Schutzkonzepten
  • Beratung bei Gewaltvorfällen
  • Unterstützung beim Auf- und Ausbau von lokalen, regionalen und landesweiten Kooperations- und Netzwerkstrukturen
  • Organisation von Sensibilisierungs- und Fortbildungsveranstaltungen
  • Dokumentation

Die Multiplikator*innen arbeiten eng mit der Servicestelle Gewaltschutz zusammen. Mehr Infos zur Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ finden Sie hier.

Haben Sie Fragen?

Dann kontaktieren Sie bitte unseren Ansprechpartner (siehe oben rechte Seite).

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